Monika Öchsner M.A.
freiberufliche Kunsthistorikerin
Telefon: 0611 540914
E-Mail: monika.oechsner@t-online.de
Website: kueko-tours.de
Historische Führung mit Monika Öchsner, Kunsthistorikerin M.A., und anschließender Stöffcheprobe.
Am Freitag, den 18. September 2026, um 16.00 Uhr, findet eine historische Führung auf dem Hof Gimbach statt. Treffpunkt ist am Eingang der Gaststätte. Monika Öchsner M.A. gibt einen Einblick in die interessante Geschichte des idyllisch gelegenen Anwesens, zu dem bis ins 19. Jahrhundert noch die Johannes-Kapelle und eine Eremitage gehörten. Zu diesem wohl ältesten Wallfahrtsort der Region kamen zahlreiche Pilger. Der Hof Gimbach ist nach wie vor ein beliebtes Ausflugsziel für städtische Sommerfrischler, Wanderer und Radfahrer. Die neu errichtete und geweihte Kapelle wird besichtigt und die Familiengrabstätte.
Im Anschluss an den kleinen Rundgang gibt es zur „Stöffchen“-Probe Interessantes und Humorvolles zum Thema Apfelwein.
freiberufliche Kunsthistorikerin
Telefon: 0611 540914
E-Mail: monika.oechsner@t-online.de
Website: kueko-tours.de
Der idyllisch am Fuße des Staufen gelegene Hof Gimbach kann auf eine lange und interessante Geschichte zurückblicken. Erste frühchristliche Spuren bezeugt der Roteldis-Grabstein aus dem 7. Jh. Neben der Johanneskapelle stand ursprünglich auch eine Eremitage auf dem Areal. Die wie Mönche lebenden Eremiten hüteten die Kapelle und unterstützten die Priester während der Wallfahrten. Seit dem Mittelalter kommen fromme Pilger von nah und fern nach Gimbach, um in diesem wohl ältesten Wallfahrtsort der Region, den von Rom erlassenen großen Ablass zu gewinnen. Die einsam am Waldrand stehende Johannes-Kapelle und die Eremitage wurden Anfang des 19. Jh. auf Abbruch versteigert.
Bei seinen Streifzügen durch den Taunus fanden wohl auch der Räuber Schinderhannes und seine Mannen gelegentlich hier Unterschlupf.
Heute stehen nur noch die Gebäude des Hofes Gimbach. Im Schatten der großen Kastanienbäume und der alten Linde machten, damals wie heute, fromme Wallfahrer und städtische Sommerfrischler, durstige Wanderer und Radfahrer gerne Rast.