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Hof Gimbach

 

Die Chronik des Hofes war immer eng verbunden mit der Wallfahrtskapelle, welche bis zu ihrem Abriss im Jahre 1830 in unmittelbarer Nähe stand.

Am Fuße des Staufen, gar vielen bekannt,
schaut der Gimbacher Hof weit ins Hessische Land.
An diesem Ort, so lieb und traut,
hat man einst Sankt Johannes eine Kirche gebaut.

Wo immer sich tat ein Kirchturm erheben,
setzte stets der Teufel ein Wirtshaus daneben.
Dem Gimbacher Hofwirt fiel´s Richtige ein,
er zapfte den Gästen den Äppelwein.

 

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Generationen bebauten die Gimbacher Felder,
pflanzten Apfelbäume, bauten die Kelter;
manch´ müder Wanderer kehrte hier ein
und trank den Gimbacher Äppelwein.

Das Kirchlein verzehrte der Zahn der Zeit,
doch mit Hof und Wirtschaft kam´s nie soweit.
Die Fässer voller Äppelwein,
sie wollen auch heut´ noch getrunken sein!

                                      (Margarethe Pfeffer)