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HOF
GIMBACH
Geschichte und Geschichten
Der idyllisch am Fuße des Staufen gelegene Hof Gimbach kann auf eine
lange und interessante Geschichte zurückblicken. Erste frühchristliche
Spuren bezeugt der Roteldis-Grabstein aus dem 7. Jh. Neben der
Johanneskapelle stand ursprünglich auch eine Eremitage auf dem
Areal.
Die wie Mönche lebenden Eremiten hüteten die Kapelle und
unterstützten die Priester während der Wallfahrten. Seit dem
Mittelalter kommen fromme Pilger von nah und fern nach Gimbach, um in diesem
wohl ältesten Wallfahrtsort der Region, den von Rom erlassenen großen Ablass
zu gewinnen.
Die einsam am Waldrand stehende Johannes-Kapelle und die Eremitage wurden
Anfang des 19. Jh. auf Abbruch versteigert.
Bei seinen Streifzügen durch den Taunus fanden wohl auch der Räuber
Schinderhannes und seine Mannen gelegentlich hier Unterschlupf.
Heute stehen nur noch
die Gebäude des Hofes Gimbach. Im Schatten der großen Kastanienbäume
und der alten Linde machten, damals wie heute, fromme Wallfahrer und
städtische Sommerfrischler, durstige Wanderer und Radfahrer gerne Rast.
Etwas abseits am Waldrand gelegen, ist der Familienfriedhof. Die
Gräber erzählen Geschichten von den ehemaligen Hofbewohnern.
Im Anschluss an den historischen Rundgang durch die Kunsthistorikerin Monika
Öchsner-Pischel gibt es eine „Stöffchen“-Probe im romantischen
Apfelweinkeller. Dabei können Sie den Informationen von Günther
Kleehaupt lauschen, der Vieles über den Apfel und die Herstellung des
Apfelweins zu berichten weiß.
Termine:
30.3.; 15.6.; 13.7.; 15.9.2012
Treffpunkt:
16.00 Uhr,
Eingang des Gasthauses, in
Kelkheim-Fischbach
und 21.4.2012
15:00 VHS-Frankfur
Anmeldung unter:
06195/3241
Unkosten:
€ 8,-- pro Person, inklusiv Apfelweinprobe
Eine Idee für Ihre
Familien – oder Firmenfeier?
Gruppentermine nach
Absprache
Kontakt:
Monika Öchsner-Pischel M.A.
freiberufliche Kunsthistorikerin
0611/540914
monika.oechsner@t-online.de
www.kueko-tours.de |